
Viele
neue Funktionen werden durch einen eigenen Button oder einen Eintrag im Menü
aufgerufen, aber es gibt auch einige versteckte Funktionen.
In diesem Kapitel werden wir uns diese ansehen.
Next Generation WinRoomEdit
hat einen viermal so großen Speicher für meshes und vertices als der alte winroomedit.
Dank diesem großen Speicher ist das Risiko eines Absturzes im preview mode in großen Räumen sehr gering.
Aus diesem Grund benötigt der NG winroomedit
viel mehr Speicher, um korrekt zu funktionieren. Ungefähr 256 MB RAM ist nötig,
damit der preview mode richtig funktioniert.
Manchmal ist es langweilig die Werte für Lichter zu
verändern, da man bei den Standardbuttons meist sehr oft klicken muss, bis der
gewünschte Erfolg eintrifft.
Wenn du die Werte für Lichter verändern möchtest
(Farbe, Intensität, Out, In, etc.) klicke mit der linken Maustaste einfach in
das jeweilige Zahlenfeld des Lichtes und es öffnet sich ein Fenster, in dem du
schnell den gewünschten Wert eingeben kannst.
Diese Funktion ist nicht wirklich versteckt, aber es
ist besser sich an ihre Existenz zu erinnern, damit verschiedene neue Einträge
besser erklärt werden können.

Es gibt Änderungen in den Raum-Infos für folgende Einträge:
Wenn die Auswahl nur 1 Sektor betrifft
(1x1) gibt es zwei neue Elemente in den Infos über den ausgewählten Block:
„F:“ bedeutet „Boden (floor) für den aktuellen Sektor“ und „C:“ bedeutet „Decke (ceiling) für den aktuellen Sektor“.
Wenn die Auswahl über mehr als nur
einen Block geht, gibt es mehrere neue Elemente:
„W:“ bedeutet „Breite der Auswahl“ und „H:“ bedeutet „Höhe der Auswahl“.
Die gewöhnliche Bezeichnung „Objects“ wurde in „Moveables“
geändert. Das neue max. Limit für bewegliche Objekte in der Karte (map) ist 1024.
Dieses Element gibt die Anzahl von
platzierten Static-Objekten im gesamten Projekt an.
Es gibt kein Limit für Statics in einem Projekt, aber man kann nicht mehr als
insgesamt 100 Statics + Moveables
in einem Raum platzieren.
„Item“ ist die allgemeine Bezeichnung
für Objekte im Projekt. Moveables, Statics, Trigger und alle Effekte
(Lichter, Sounds, Strömungen (sinks), etc.) sind
„Items“. Im alten winroomedit war das max. Limit für
Items 2000, jetzt ist es 6000.
Anmerkung: Zahl, die in runden Klammern
erscheint, wenn man einen Objekt in der Levelkarte (Map)
angeklickt hat, ist gleich ItemIndex für dieses
Objekt.
Neue Info, die die Anzahl der in der
aktuellen Karte verwendeten Texturen und das max. Limit für Texturen angibt. Im
alten winroomedit war das Limit 256 Texturen mit
64x64 Pixel. Jetzt liegt das Limit bei 1024 Texturen mit 64x64 Pixel (version49
project) oder bei 256 Texturen mit 128x128 Pixel
(version50 project).
Neue Info, die ein weiteres sehr
wichtiges Limit angibt. TexInfos geben den
Ausgangspunkt (x,y) und die
Größe (sx,sy) für jede Textur bzw. die Menge, wie oft
jede Textur im Project verwendet wurde, an.
Die ersten 256 TexInfos
behandeln die ersten 256 Texturen in der tga map. Ob die Texturen verwendet wurden oder nicht hat darauf
keinen Einfluss.
Zeigt den TexInfo
Index für die aktuelle Textur an. Beachte, dass du nur dann sinnvolle Werte in
diesem Feld lesen kannst, wenn du mit der rechten Maustaste auf eine Textur,
die bereits im Project verwendet wurde klickst. Einfaches Klicken in die texture map ändert dieses Feld
nicht.
Gibt die Anzahl der in der Karte (map) platzierten Effekte (light, spot,
shadows, sink, sound) und
das max. Limit für Effekte an.
Jetzt kann man das Mausrad verwenden,
um in der texture map zu scrollen.
Bei manchen Notebooks kann das Mausrad nicht
richtig erkannt werden, aber du kannst versuchen die Einstellungen für das touchpad zu ändern, um das Problem zu lösen.
In manchen Fällen kann es passieren,
dass der WinRoomEdit die Verbindung zum Mausrad
verliert. Um dieses Problem zu lösen, drücke einfach
SHIFT oder die Pfeiltasten, oder du drückst mit der linken Maustaste im
3D-Panel.
Bei modernen und schnellen Computern
zoomt und dreht sich der winroomedit oft zu schnell.
Um dieses Problem zu beheben wurde einerseits die Eingabesynchronisation
geändert und andererseits wurde eine neue Funktion eingefügt, die den winroomedit verlangsamt. Durch Drücken der linken SHIFT-Taste wird diese aktiviert.
Um diese Funktion zu verwenden musst du
die linke SHIFT-Taste gedrückt halten und
gleichzeitig die Pfeiltasten bzw. die PgUp/PgDown-Tasten drücken.
Du kannst die Intensität des
Verlangsamungseffekts ändern, indem du gleichzeitig mit der SHIFT-Taste
auch die 1 - 9-Tasten drückst.
z.B.:
SHIFT + 1: nicht sehr langsam
SHIFT + 2: langsamer
...
SHIFT + 9: Max. Verlangsamung
Bemerkungen:
* Du musst die gewöhnlichen
Zahlentasten verwenden, nicht die am Zahlenfeld.
* Der gewählte Faktor wird auch für die
nächsten Anwendungen gespeichert.
* Der vorgegebene Wert für den
Verlangsamungsfaktor ist 3.
Der alte winroomedit hatte
einen langweiligen Bug betreffend der Texturensound map.
Man musste die sound map
(mit dem „Save Texture Snds“-Button)
speichern und neuladen (mit dem „Load
Texture Snds“-Button),
bevor man einen Output („output wad“)
machen konnte, da die sound texture
map manchmal mysteriöserweise verlorenging.
Jetzt sollte dieser Bug nicht mehr
auftreten. Er müsste weg sein, wenn du den „Load tga“-Button verwendest. Falls der Bug bei dir trotzdem
einmal auftreten sollte, bitte sag mir bescheid! (dolce_paolo@tiscali.it)